Lange war das Ozonloch sommerliches Topthema zur Umweltproblematik. Immerhin mehren sich nun die wissenschaftlichen Anzeichen, wonach seit der Jahrtausendwende langsam aber stetig eine Verbesserung eintritt. Wir sollten das als Aufmunterung und Ansporn begreifen, dass verändertes industrielles und gesellschaftliches Handeln entstandene Risiken doch wieder mindern und der Umwelt tatsächlich helfen kann. Seit 1995 will die UN am 16.09. an das 1987 verabschiedete Montreal-Protokoll erinnern. Es half maßgeblich, dass ozonschädliche Substanzen international aus dem Gebrauch kamen, die Industrie dafür Alternativen zu suchen und zu nutzen begann. Außerdem wurden Maßnahmen ergriffen, die ein Entweichen solcher Substanzen, wie bspw. FCKW aus Kühlschränken, in die Atmosphäre verhindern.
Jeweils kostenlose Rückgabemöglichkeiten im Handel und am Wertstoffhof sowie etablierte Verwertungsketten sind dabei ebenso wichtig wie der EIGENE Beitrag. Hierzu gehört bspw., dass alte Kühlschränke oder Wärmepumpen sowie andere Elektrogeräte nicht unautorisierten Sammlungen oder zur Ausschlachtung gelangen, indem sie z. B. an Akteure abgegeben werden, die mit Hauswurf-Flyern alle Arten von Abfällen annehmen wollen. Zudem bestehen vielfältige Möglichkeiten sich im Internet zum Thema Ozonschicht zu informieren. Machen wir also den Thementag auch zu unserem speziellen Info- und Aktionstag für den Schutz von Ozonschicht und Klima.
Die Ozonschicht: Das Schutzschild der Erde erholt sich
Weltorganisation für Meteorologie - Ozonloch im Jahr 2024 kleiner als in den Vorjahren
Bayerisches Landesamt für Umwelt - Rückgabestellen für Kühlgeräte, Wärmepumpen und andere Elektro- und Elektronik-Altgeräte