2026 kehrt das Kooperationsprojekt zwischen dem Nationalpark Bayerischer Wald und der Technischen Hochschule Deggendorf ins Haus zur Wildnis zurück – vertraut in seinem Rahmen, neu in allem, was darin entstehen wird. Vom 16. bis 23. August leben und arbeiten die Medientechnik-Studierenden im Wildniscamp am Falkenstein, tauchen in Licht, Wetter, Geräusche und Stimmungen des Nationalparks ein und lassen sich von allem, was ihnen begegnet, leiten und inspirieren.
Unter dem Titel „nexus – Echo der Wildnis“ suchen die Studierenden in diesem Jahr nach Momenten, in denen der Wald zurückspricht. Bewährte Elemente wie kreative Interventionen, Intensivworkshops, die enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark und das Arbeiten in der Architektur des Haus zur Wildnis geben dem Projekt Kontinuität und schaffen die Basis, auf der neue Ideen wachsen können. Das Wetter, das Licht, der Wald, die Gruppe – all das formt die Arbeiten und macht nexus jedes Jahr zu etwas, das es so noch nie gab.
Die Abschlusspräsentation am Samstag, den 22. August, öffnet dem Publikum die Möglichkeit, Teil dieses Prozesses zu werden. Besucherinnen und Besucher prägen die Installationen durch ihre Bewegungen, Fragen und Reaktionen. Sie senden Echos, auf die die Studierenden direkt antworten können. So wird das Haus zur Wildnis für einen Tag zu einem Resonanzraum, in dem Technik, Natur und Menschen miteinander in Beziehung treten.
nexus – Echo der Wildnis ist jedes Jahr etwas Neues im vertrauten Kontext: ein Wald, der anders klingt; eine Gruppe, die anders spürt; ein Projekt, das sich weiterentwickelt, ohne seine Wurzeln zu verlieren.